31. Oktober 2014

Zeitungsbericht enthielt einen Fehler

Einbahnstraße Westfeldgasse

Wer am Donnerstag früh (30. Oktober) den Kölner Stadt-Anzeiger gelesen hat, konnte vielleicht am Vorstand des Bürgervereins Zündorf zweifeln. Stand doch da zu lesen, der Bürgerverein habe sich für die Einbahnstraßen-Regelung in der Westfeldgasse und damit für weitere Umwegfahrten für diejenigen, die Richtung Süden möchten, ausgesprochen. So wird jedenfalls der CDU-Politiker Thomas Werner aus einer Sitzung der Bezirksvertretung in der Zeitung zitiert.

Wer da nicht richtig gelesen oder nicht richtig zugehört hat, entzieht sich der Kenntnis des Bürgervereins-Vorstands. Richtig ist, dass sich der Vorstand gegen einen schlecht überlegten „Schnellschuss“ in Form einer weiteren Straßenschließung ausgesprochen hat. Nachstehend dokumentieren wir die Mail, die an den zuständigen Amtsleiter der Stadtverwaltung und an die Fraktionen in der Bezirksvertretung gegangen ist. Übrigens sind die Fraktionen dem Vorschlag des Bürgervereins letztlich gefolgt und haben die Stadtverwaltung erst einmal mit einer sorgfältigen Analyse der Möglichkeiten beauftragt.


Hier die Mail von Reiner Lindlahr, 2. Vorsitzender des Bürgervereins:

„Auf der TO der BV 7 am 21.10.2014 stehen Anträge von SPD und CDU zum Thema "Einbahnstraße Westfeldgasse".

Diese halten wir als Bürgerverein Zündorf für sehr problematisch!

Nachdem vor Jahren die Olefsgasse für den Durchgangsverkehr gesperrt wurde, vor wenigen Wochen dann die Keimergasse, soll nun die Westfeldgasse dran sein. Ein solcher Beschluss für die Westfeldgasse würde dazu führen, dass der Verkehr aus der Houdainer Straße kommend (von Kindergarten, Kirche, Schule, Sparkasse usw.) nun durch den halben Ort spazieren fahren müsste, um nach Süden zu kommen. Dabei müsste er sich mit dem Verkehr aus der Wahner Straße und dem von Norden aus der Hauptstraße kommend “rangeln”. UMWEG = rd. 800 m!

Aber auch der aus der Wahner Str. bzw. der östlichen Westfeldgasse kommende Verkehr müsste den großen Bogen fahren. UMWEG ca. 500 m!

Ein solcher Beschluss würde eine deutliche Zunahme der Verkehrsbelastung im ohnehin schon stark belasteten Ort, mehr Lärm und mehr Feinstaub (insbesondere für die Anwohner in den verbleibenden Straßen) verursachen!

Eine Verbesserung der Verkehrssicherheit ist ja jetzt durch den Einbau der Querungshilfe auf der Hauptstraße, Höhe Westfeldgasse, vorgenommen worden. Die Wirkung sollte doch zunächst mal abgewartet werden!

Wir stellen auch in Frage, ob es verkehrssicherer wird, wenn der gesamte Verkehr aus Wahn und aus dem Ort, der nach Süden will, in Höhe der Einmündung der Schmittgasse in die Hauptstraße dort auf den von Norden kommenden Verkehr trifft, der für die weitere Geradeausfahrt schnell auf die linke Fahrspur wechselt.

Nach unserer Auffassung war schon die Sperrung für den Durchgangsverkehr in der Keimergasse nicht sinnvoll.

Wir würden uns wünschen, wenn die Politik mit Ihnen und uns als Interessenvertretung der Zündorfer Bürger gemeinsam einmal die gesamte Verkehrssituation für das heutige Zündorf diskutieren würde.

In diesem Sinne werden wir die Fraktionen in der BV 7 bitten, die o.g. Anträge zurückzuziehen oder zumindest zunächst zurückzustellen.“

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